Beckergrube: Arbeiten ruhen
Stadt geht dennoch von Fertigstellung im Herbst 2026 aus.

Die Beckergrube wird derzeit von der Breiten Straße bis zur Kreuzung Kupferschmiedestraße/Fünfhause erneuert. Der Bund fördert das Projekt mit 3,5 Millionen Euro.Foto: Lutz Roeßler
Lübeck. Die Beckergrube auf Lübecks Altstadtinsel soll bis zum Herbst dieses Jahres zu einem Hingucker mit attraktiven Verweilmöglichkeiten umgestaltet werden. Die Arbeiten, die im Oktober 2024 begonnen haben, ruhen witterungsbedingt derzeit teilweise. Was das für den Zeitplan bedeutet, erklärt die stellvertretende Stadtsprecherin Nina Rehberg.

Der kälteste Januar seit gut 15 Jahren hat dafür gesorgt, dass der Boden gefroren ist. „Dadurch wird der Aufbruch der dann kompakten Bodenschichten erschwert beziehungsweise unmöglich gemacht, da auch Leitungen und Kabel im Auskofferungsbereich einfrieren und sich ,unlösbar‘ mit dem Umgebungs-Erdreich verbinden“, erläutert Nina Rehberg. Weitere Versuche, den Boden zu lösen, würden zu Beschädigungen an der unterirdischen Infrastruktur und den Wurzeln der Bäume führen.

Um Verzögerungen zu verhindern, habe man frühzeitig weniger frostanfällige Tätigkeiten in diese Jahreszeit gelegt. Die Sprecherin führt aus: „Selbstverständlich haben Bauzeitunterbrechungen Auswirkungen auf den Zeitplan, zumal die Dauer der Frostperiode nicht definiert ist.“ Hinzu komme, dass das Auftauen des Bodens ebenfalls einige Zeit dauere. Jedoch habe man vorsorglich bestimmte Zeiträume für winterbedingte Arbeitsunterbrechungen einkalkuliert. Somit bleibe es aktuell dabei, dass die Beckergrube im Herbst fertig werde. und SER
Druckansicht