Scharbeutz
muss Haushalt überarbeiten
Gemeinde will 1,6 Millionen Defizit verringern –
Entscheidung Ende Februar

Scharbeutz. Eigentlich hatte sich die Scharbeutzer Verwaltung mit Kämmerer Chris Ruppert schon früh im Jahr mit dem Haushalt 2026 beschäftigt. Doch nun muss der Finanzplan noch einmal überarbeitet werden. In der Gemeindevertretung wurde der Tagesordnungspunkt „Haushalt 2026“ vertagt.

Ruppert legte schon Ende November den Mitgliedern des Finanz- und Hauptausschusses einen Entwurf vor, der für 2026 ein Defizit von knapp 1,6 Millionen Euro aufweist.

Während in anderen Gemeinden die Finanzen bereits in den Gemeinde- und Stadtvertretungen abgenickt wurden, haderten die Ausschussmitglieder um die Vorsitzende Anja Bendfeldt mit dem Entwurf.

„Wir wollen nicht mit 1,6 Millionen Euro Schulden in das neue Jahr gehen“, sagt Bendfeldt. Deshalb gaben die Ausschussmitglieder dem Kämmerer Vorschläge zu möglichen Einsparungen an die Hand. „Wir müssen Margarine statt Butter aufs Brot schmieren“, sagt sie mit Blick auf die schwierige Finanzlage. Bei möglichen Einsparungen solle der soziale Bereich aber ausgenommen werden, betont Bendfeldt.

Die neuen Berechnungen werden in den nächsten beiden Finanzausschüssen am 15. und 29. Januar beraten. Bendfeldt hofft, für Ende Februar eine Gemeindevertretung einzuberufen, bei der der Haushalt dann ganz oben auf der Tagesordnung steht.

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