Die Eutiner Tafel, die seit einiger Zeit gemäß bundesweiter Regelung offiziell den Namen Tafel Eutin e.V. trägt, hat nichts von ihrer Bedeutung für die Menschen in der Region eingebüßt. Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie waren lange spürbar, und auch die veränderten Rahmenbedingungen infolge des Ukraine-Kriegs erschweren die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer weiterhin.
Schatzmeister Meemann berichtete, dass die Tafel aktuell 815 Kundinnen und Kunden aus Eutin und Malente betreut. Wöchentlich werden Lebensmittel an 355 Haushalte ausgegeben. Im Durchschnitt kommen pro Monat knapp 20 Tonnen Lebensmittelspenden zusammen.
Bei der Scheckübergabe wies Meemann darauf hin, dass sich die allgemeine wirtschaftliche Lage auch auf die Tafel auswirkt: „Es ist deutlich zu merken, dass die Spenden nicht mehr so reichlich fließen wie früher – damit müssen wir umgehen. Dennoch gibt es auch Positives: Unser Stromverbrauch hat sich innerhalb eines Jahres halbiert, da wir vor etwa zwölf Monaten unsere moderne Kühlkammer in Betrieb nehmen konnten.“ Derzeit zählt die Eutiner Tafel 90 Mitglieder, 65 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie vier festangestellte Mitarbeitende.
Der Schatzmeister dankte Mißling für die langjährige und verlässliche Unterstützung der Stadtwerke. Mißling betonte: „Die Tafel kann sich stets auf das Engagement der Stadtwerke Eutin verlassen. Die wertvolle Arbeit, die Sie gemeinsam mit Ihrem Team leisten, liegt uns sehr am Herzen. Für mich und das gesamte SWE-Team ist es Verpflichtung und Ehre zugleich, dieses Engagement auch in Zukunft uneingeschränkt fortzusetzen.“