Günter Volgmann starb mit 70 Jahren. Foto: Sebastian PreyStockelsdorf. Die Gemeinde Stockelsdorf trauert um Günter Volgmann, der vor zwei Wochen im Alter von 70 Jahren verstorben ist. Mehr als 50 Jahre gehörte er der Feuerwehr an und prägte sie über Jahrzehnte entscheidend mit. Seit dem 1. Januar 2024 war er Mitglied der Ehrenabteilung. Volgmann war unter anderem Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Malkendorf sowie Gemeindewehrführer der Feuerwehren der Gemeinde Stockelsdorf und hat in diesen Verantwortung getragen und die Entwicklung der Feuerwehren in Stockelsdorf nachhaltig mitgestaltet. Kameradschaft und eine leistungsfähige Feuerwehr gehörten für ihn untrennbar zusammen. Für seine herausragenden Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde er 2011 vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber und im Jahr 2022 mit der höchsten Stufe, dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, ausgezeichnet. Das Brandschutzehrenzeichen in Silber erhielt er im Jahr 2001, 2015 folgte das Brandschutzehrenzeichen in Gold. Darüber hinaus wurde er im Februar 2024 zum Ehrengemeindewehrführer der Gemeinde Stockelsdorf ernannt. Diese Ehrungen waren sichtbare Zeichen der Anerkennung für ein Engagement, das sich über Jahrzehnte erstreckte. Auch das 2008 gebaute Feuerwehrgerätehaus in Malkendorf trägt ganz unmittelbar seine Handschrift. Günter Volgmann war nicht nur an der Planung beteiligt, sondern packte selbst mit an und baute mit seinen eigenen Händen am Feuerwehrgerätehaus mit. Doch hinter all diesen Zahlen, Ämtern und Auszeichnungen steht vor allem ein Mensch, der für seine Kameradinnen und Kameraden da war. Ein Mensch, der Verantwortung übernommen hat, wenn sie gebraucht wurde. Ein Mensch, für den Feuerwehr nicht nur ein Ehrenamt, sondern ein wesentlicher Teil seines Lebens war. „Mit Günter Volgmann verlieren wir einen außergewöhnlichen Feuerwehrmann und einen Menschen, der die Feuerwehren in Stockelsdorf über Jahrzehnte geprägt hat. Sein Einsatz, seine Erfahrung und seine Verbundenheit zur Feuerwehr werden uns fehlen. Vor allem aber werden wir seine menschliche Art und die vielen gemeinsamen Erinnerungen an Günter in unseren Herzen bewahren“, so Bürgermeisterin Julia Samtleben.