Lübeck.
Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wird die Ausstellung mit dem begehbaren Bild „Winter 1941. Lübeck - Endstation Riga“ in der Kirche St. Marien zu Lübeck bis zum 5. Oktober verlängert. Bei dieser Ausstellung geht es um die Verbrechen an den lettischen Juden nach dem Einmarsch deutscher Truppen in die Sowjetunion und die Deportation von jüdischen Männern, Frauen und Kindern aus Lübeck nach Riga. Die Verlängerung eröffnet nun auch Schulklassen die Möglichkeit, in den nächsten Wochen im Rahmen des Unterrichts die Marienkirche zu besuchen. Ergänzend zur Ausstellung ist inzwischen auch das Begleitbuch vor Ort erhältlich, das weiterführende Informationen und Hintergründe zum Werk bereithält. Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der Kirche St. Marien zu Lübeck zugänglich. Eine Führung durch die Ausstellung mit Dagmar Calais und Chris Steinbrecher findet am Montag, 21. September, um 11 Uhr und um 17 Uhr statt.