Ahrensbök.
Zu einer Fahrradtour an der Route des Todesmarsches von KZ-Häftlingen vor 81 Jahren lädt die Gedenkstätte Ahrensbök für Sonntag, 19. Juli, und Mittwoch, 19. August, jeweils ab 10.30 Uhr ein. Teilnehmende werden von Gedenkstätten-Mitarbeiter Sven-Michael Veit geleitet. Die rund 20 Kilometer lange Tour beginnt und endet an der Gedenkstätte, Flachsröste 16, Stationen sind die Todesscheunen Siblin und Sarau, der Gutshof des Kommandanten des Marsches SS-Oberscharführer Max Schmidt in Neuglasau und der Friedhof Ahrensbök. Hunderte Häftlinge starben auf diesem Marsch, die Bombardierung der KZ-Schiffe „Cap Arcona“ und „Thielbek“ in der Lübecker Bucht am 3. Mai 1945 forderte mehr als 7000 Menschenleben, nur wenige Hundert überlebten. Die Touren dauern circa dreieinhalb Stunden – mit Pause. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Spende erwünscht. Anmeldungen per E-Mail an sven.veit@gedenkstaetteahrensboek.de, bei schlechtem Wetter erfolgt eine Absage am Tourtag bis 8 Uhr per Mail.