Endlich, denn der derzeitige Ascheplatz wurde 1982 errichtet und befindet sich laut dem Sportentwicklungsplan der Gemeinde „in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand“. Er ist „für den Spiel- und Ligabetrieb ungeeignet“ und in den Wintermonaten kaum bespielbar.
Ende 2027 soll der neue Kunstrasenplatz fertig sein. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Das Programm „Sportmilliarde“ könnte bei einer Förderquote von 45 Prozent rund 540.000 Euro beisteuern. Bürgermeisterin Julia Samtleben (SPD) teilt mit, dass Stockelsdorf seit April in der engeren Auswahl ist – das sei gewissermaßen bereits die offizielle Zusage: „Wir kriegen die Förderung, müssen aber noch weitere Schritte gehen.“ Konkret brauche es noch ein Beratungsgespräch mit dem Fördermittelgeber, einen finalen Antrag sowie einen politischen Beschluss zur Gesamtfinanzierung, den Samtleben für die Gemeindevertretersitzung am 2. Juli angestrebt hat. Das Ergebnis stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.
Beim Verein ist die Freude groß. „Im Kopf haben wir den Kunstrasen schon seit über zehn Jahren, aber dass die Fördermittel jetzt kommen, ist zwar unerwartet, dafür aber umso erfreulicher!“, sagt Thomas Labandt vom SV Dissau. Einstimmig beschloss der Ausschuss die Weiterführung der Umsetzung.