Befürchtet wird
Kontinuierlicher Lärm
Der Planungsausschuss von Ahrensbök hatte am 19. Mai Aufstellungsbeschlüsse für die Änderung des Bebauungs- und Flächennutzungsplans gefasst, um mit dem Planungsverfahren für die Batteriespeicher mitten im Solarpark zu beginnen. Mit dem Bürgerbegehren sollen die Ahrensböker Einwohnerinnen und Einwohner per Abstimmung entscheiden, ob sie dafür sind, diese Beschlüsse wieder aufzuheben. Damit es aber überhaupt zu der Abstimmung kommt, müssen zuvor innerhalb von drei Monaten 1057 Unterschriften von den rund 7000 wahlberechtigten Ahrensbökern ab 16 Jahren gesammelt werden.
Nina Wagner, Landwirtin und Jägerin aus Schwochel und eine der Initiatorinnen des Bürgerbegehrens, berichtet, dass die Unterschriftenlisten dafür in einigen Ahrensböker Geschäften ausliegen. Außerdem solle auf den kommenden Dorffesten dafür geworben werden, zu unterschreiben. Sie und ihre Mitstreiter argumentieren, dass die Batteriespeicher eine kontinuierliche Lärmbelästigung für Schwochel, Vorwerk Neuhof und Böbs bedeuten würden und dass je nach Ausrichtung, Topografie und Windrichtung Dunkelsdorf und Ahrensbök ebenfalls von Dauerlärm betroffen sein könnten.Petition hat Quorum
noch nicht erreicht
„Es geht uns um diesen Riesen-Batteriespeicher. Der Investor soll ihn kleiner, weniger geräuschvoll und an einem anderen Platz bauen“, sagt Nina Wagner. Parallel dazu wehren sich die Dunkelsdorfer mit einer Petition gegen die ausgewiesenen Solarparkflächen in ihrer Dorfschaft. Die Petition haben Stand 1. Juni 1760 Menschen unterzeichnet. 240 fehlen noch, um das Quorum zu erreichen. Nach der bisherigen Planung sollen in und um Dunkelsdorf Solarparks auf mehr als 100 Hektar entstehen. Mit den nahen Flächen in den Dorfschaften Schwochel und Böbs sind es 200 Hektar in direkter Umgebung des Dorfes.