Neues Feuerwehrhaus: Die Vorfreude in Sereetz ist groß

Gute Laune beim ersten Spatenstich in Sereetz hatten Bauleiter Magnus Frahm (v.li.), der Bürger-vorsteher Daniel Thomaschewski, Bürgermeister Thomas Keller, Ortswehrführer Henning Gribkowski, dessen Stellvertreter Florian Ditz und Gemeindewehrführer Christian Ziemann.Fotos: Sabine Jung
Sereetz. Das ist ein beachtliches Grundstück an der Schwartauer Straße in Sereetz, direkt an der Ostseite der Autobahn 1 gelegen – um die 100 Meter lang, insgesamt 3600 Quadratmeter groß. Doch das, was dort entstehen soll, „passt gerade einmal drauf“, erklärt der Ratekauer Bürgermeister Thomas Keller (parteilos): ein neues Feuerwehrgerätehaus mit über 1700 Quadratmetern Grundfläche und 30 Stellplätzen für die Feuerwehr. Der erste Spatenstich für das 5,1-Millionen-Euro-Projekt ist gesetzt.

„Wir wissen schon lange, dass wir neu bauen müssen“, erklärte Thomas Keller beim symbolischen Start der Bauarbeiten. Ein Blick auf das bisherige Feuerwehrhaus der Sereetzer an der Berliner Straße reiche, um zu erkennen: „Das kann nicht richtig sein.“ Der Neubau werde siebenmal größer sein als das alte Gerätehaus. Er entsteht auf einem Grundstück, das die Gemeinde 2016 kaufte. Einst stand dort ein Aldi-Discounter, derzeit ist es noch Brachfläche.

„Der größte Ort

bekommt das größte Feuerwehrhaus“

Im Herbst 2027 soll dort eine fertige Halle für vier Fahrzeuge der Ortswehr und für ein Logistikfahrzeug der Gemeindewehr emporragen, dazu der bezugsfertige, zweigeschossige Sozialtrakt mit Klinkerverkleidung, Gründach und Photovoltaikanlage. 23 Gewerke werden auf der Baustelle aktiv sein, die Bauleitung hat das Büro JF Architekten + Techniker aus Husum.

Der Bau soll einiges bieten: einen Versammlungsraum mit Küche plus eigene Räume für die Jugend- und die Kinderfeuerwehr, eine Atemschutzwerkstatt für alle Wehren der Gemeinde Ratekau. Dazu Umkleiden für 60 Feuerwehrleute und für 30 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, ein Fahrstuhl für die Barrierefreiheit und – neben den anderen Sanitäranlagen – auch ein barrierefreies WC.

„Der größte Ort der Gemeinde bekommt das größte Feuerwehrhaus“, stellte Thomas Keller fest, bevor er mit dem Sereetzer Ortswehrführer Henning Gribkowski, dessen Stellvertreter Florian Ditz, Gemeindewehrführer Christian Ziemann, Bürgervorsteher Daniel Thomaschewski und dem Bauleiter Magnus Frahm zu den Spaten griff.

Das sei auch mit Blick auf mögliche Einsätze auf der Autobahn sowie im benachbarten Bad Schwartauer Ortsteil Kaltenhof sinnvoll. Ein weiteres Detail freut den Bürgermeister besonders: Die Kosten von bislang kalkulierten 5,16 Millionen Euro könne die Gemeinde ohne Kreditaufnahme stemmen. saj

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