Denn von Saisonbeginn bis zum traditionellen Ende am 24. Juni bleibt nur ein begrenztes Zeitfenster. Grund genug, diesem besonderen „Local Hero“ einen eigenen Festtag zu widmen: den „Tag des deutschen Spargels“ am 5. Mai.
Mitten in der Saison rückt der Aktionstag heimischen Spargel in den Mittelpunkt. Zugleich geht es um mehr als Genuss: Der „Tag des deutschen Spargels“ lädt dazu ein, genauer hinzusehen - auf Herkunft, Produktionsbedingungen und die Auswirkungen des Kaufes. Denn während importierter Spargel oft günstig erscheint, bringt er lange Transportwege und eine deutlich schlechtere Klimabilanz mit sich.
Deutscher Spargel überzeugt durch Frische, kurze Wege, Transparenz sowie hohe soziale und ökologische Standards. Wer sich für heimische Ware entscheidet, stärkt zudem rund 1.350 Betriebe und eine der arbeitsintensivsten Kulturen im deutschen Gemüsebau.
Ob klassisch oder kreativ – Spargel kann beides. Für die einen ist er ein Stück Kindheit auf dem Teller, für die anderen ein Spielfeld moderner Küche. Und das spiegelt sich in der Zubereitung wider. Traditionell wird Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise serviert – ein Duo, das nie aus der Mode kommt. Gleichzeitig zeigt sich Spargel heute vielseitiger denn je: gegrillt, im Salat, als pflanzenbasierter Hauptdarsteller oder feine Beilage. Gerade dieses Wechselspiel aus Tradition und Innovation macht Spargel zu einem echten Kultprodukt – fest verankert in der deutschen Esskultur und offen für neue Genusswelten.
Dabei macht jede der drei Spargelsorten den Frühling zu einem kulinarischen Erlebnis. Weißer Spargel ist der milde und zarte Klassiker. Grüner Spargel ist würziger und unkompliziert in der Zubereitung. Violetter Spargel ist eine besondere Rarität.