Maschen-Movie: Zum Stricken ins Kino

Freuen sich auf das Maschen-Movie-Event im Kino Movie Star in Bad Schwartau: Katrin Flick (v.li.) vom Landfrauenverein, Andrea Schöttler vom Sozialverband, Ellen Brümmer vom Palliativverein und Kino-Inhaber Lars-Roman Paech.Foto: Sebastian Prey
Bad Schwartau. Die Maschen im Kino haben sich in vielen Städten längst etabliert, nun haben sie auch Bad Schwartau erreicht: Für Mittwoch, 29. April, lädt das Movie Star Kino am Eutiner Ring zu einem besonderen Abend ein. Beim sogenannten Maschen-Movie wird nicht nur gemeinsam ein Film geschaut, sondern zugleich gestrickt und gehäkelt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Sozialverband Deutschland gemeinsam mit dem Landfrauenverein Bad Schwartau.

Auf dem Programm steht die Verfilmung des Romans „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff. Die Initiatorinnen Katrin Flick vom Landfrauenverein und Andrea Schöttler vom Sozialverband blicken der Premiere in Bad Schwartau mit großer Vorfreude entgegen.

„Stricken und dabei einen Film sehen, passt einfach optimal zusammen“, sagt Schöttler. „Oft guckt man beim Stricken ja auch zu Hause etwas. Im Kino macht man das gemeinsam und knüpft neue Kontakte.“ Für sie steht die Veranstaltung deshalb auch unter dem Motto „Gemeinsam gegen einsam“.

Der Kinobetreiber Lars-Roman Paech sieht in dem Format ebenfalls eine Bereicherung. „Kino muss ja nicht nur Kino sein“, betont er. Paech engagiert sich seit Jahren sozial, organisiert regelmäßig Benefizveranstaltungen und unterstützt verschiedene Projekte in der Region. Dass der Abend gut besucht sein wird, daran hat er keinen Zweifel. „Als ich neulich in einem Lübecker Café war, saßen da zehn junge Frauen mit Strickzeug zusammen“, berichtet er. Handarbeiten sei längst wieder ein generationsübergreifender Trend.

Neben dem gemeinschaftlichen Erlebnis steht am Mittwoch auch der gute Zweck im Mittelpunkt: 5 Euro von jeder Eintrittskarte gehen an den Förderverein wohnortnahe Palliativversorgung Bad Schwartau. Der Eintritt für den Film, der um 18 Uhr beginnt, beträgt insgesamt 13 Euro. Der Förderverein besteht seit zwölf Jahren und setzt sich für die Verbesserung der Lebensqualität schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen ein. Ziel ist es, sowohl die ambulante als auch die stationäre Palliativversorgung in der Region zu stärken. Dafür werden Spenden gesammelt und gezielt Projekte gefördert. „Auch die Ausbildung eines weiteren Therapiehundes ist geplant. Allein diese Ausbildung kostet rund 2000 Euro“, erklärt die Vorsitzende Ellen Brümmer.

Der Film erzählt die Geschichte des jungen Joachim, der an einer renommierten Schauspielschule in München angenommen wird. Er zieht in die Villa seiner Großeltern ein und erlebt dort einen ebenso skurrilen wie prägenden Alltag. Seine Großmutter und sein Großvater sorgen mit ihren Eigenheiten für ebenso humorvolle wie nachdenkliche Momente. SEPKarten für das Maschen-Movie sind im Vorverkauf an der
Kinokasse sowie online unter

moviestar-net.de erhältlich.

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