Die Gemeinde von Müll befreit

Mit Bollerwagen machte sich diese Gruppe auf, um in Stockelsdorf Müll zu sammeln.Foto: Gemeinde Stockelsdorf
Stockelsdorf. Rund 50 fleißige Helferinnen und Helfer beteiligten sich Anfang März an der landesweiten Aktion „Sauberes Schleswig-Holstein“ in Stockelsdorf. Vom Rathaus aus schwärmten die Teilnehmenden, ausgestattet mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen, in verschiedene Bereiche der Gemeinde aus, um achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln.

Besonders engagiert waren viele Familien mit Kindern. Luva, Lara, Lena, Noa und Aro sammelten gemeinsam mit ihren Eltern zahlreiche Abfälle, darunter Glasflaschen, Plastik, Raketenreste, Zigarettenstummel, Bonbonpapier, Tetrapaks, Flaschen mit Inhalt und sogar alte Handschuhe. Viele dieser Funde lagen in Gebüschen, Hecken oder zwischen den Steinen auf dem Kirchenvorplatz.

Mehrere Familien kümmerten sich gezielt um bestimmte Bereiche im Ort: Die Familie Redemann sammelte rund um die Erich-Kästner-Schule, während die Familie Krause im Gewerbegebiet am Funkturm unterwegs war. Ebenfalls sehr fleißig waren Moritz und sein Vater sowie Damian und seine Mutter. Auch hier kam einiges an Plastik- und Glasabfällen zusammen.

Weitere engagierte Helfer, die im Bäckergang unterwegs waren, machten die Gemeinde zudem auf zwei große, rostige Kanister an der Ecke Parkweg/
Lilienkuhl aufmerksam. Die stinkenden Behälter waren mit einer unbekannten Flüssigkeit gefüllt und wurden vom Bauhof umgehend fachgerecht entsorgt. Bauhofleiter Oliver Grätz war den gesamten Vormittag im Ort unterwegs und sammelte die gefüllten Müllsäcke der Helferinnen und Helfer ein.

Ab 12 Uhr sorgte das DRK Stockelsdorf mit seinem neuen Versorgungsanhänger für die Verpflegung der Teilnehmenden. Als Dankeschön gab es kostenlos Currywurst mit Pommes, eine vegetarische Lauchsuppe sowie Kaltgetränke.

„Ein ganz herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände, die einen unterstützenden Beitrag für eine saubere Umwelt in unserer Gemeinde geleistet haben“, sagte Bürgermeisterin Julia Samtleben. „Für das kommende Jahr würde ich mir noch viel mehr Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wünschen. Da sehe ich noch deutlich Luft nach oben!“

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