Bollbrüch-Park: Vermarktung der Grundstücke ist gestartet
Quartier an der Pohnsdorfer Straße in Bad Schwartau soll Zuhause für 1200 Menschen werden.

So ähnlich wird der Bollbrüch-Park in Bad Schwartau nach seiner Fertigstellung aussehen. Im vorderen Bereich der Visualisierung sind unter anderem Mehrfamilienhäuser, ein Nahversorger sowie eine Kita geplant.Visualisierung: Sparkasse zu Lübeck
Bad Schwartau/Lübeck. Dieses Bauvorhaben setzt Maßstäbe. Und das weit über die Stadtgrenzen Bad Schwartaus hinaus. An der Pohnsdorfer Straße ist nicht nur ein neues Quartier geplant – es hat schon Stadtteil-Charakter. Der Bollbrüch-Park könnte das neue Zuhause für rund 1200 Menschen werden. Vor gut vier Jahren sind die Planungen dafür gestartet. An die Umsetzung haben da nur wenige geglaubt. Nun wird bereits mit der Vermarktung der Grundstücke begonnen.

„Ein Projekt in dieser Größenordnung, das auch noch stadtnah ist, hat Seltenheitswert“, sagt Rodja Koop, Leiter Immobilienvertrieb bei der Sparkasse zu Lübeck, die den Alleinvertrieb für das Quartier innehat. Dass das Interesse groß ist, hat sich schon in der Vergangenheit gezeigt. „Es gibt bereits eine Interessentenliste, die Investor Thomas Bauer geführt und an uns weitergegeben hat“, berichtet Koop. Diese Interessentenliste wurde bereits abgearbeitet. Entsprechend gibt es schon die ersten Reservierungen für Einfamilienhaus-Grundstücke.

Neubaugebiet

mit drei Bereichen

Die Rahmenbedingungen für das neue Quartier stehen. Auf einer knapp 20 Hektar großen, bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche plant Investor Thomas Bauer ein ganz neues Wohngebiet. Das Investitionsvolumen für das ambitionierte Vorhaben dürfte bei rund 250 Millionen Euro liegen. Vorgesehen ist ein Neubaugebiet, das sich in drei Bereiche gliedert.

Im vorderen Bereich an der Ecke Pohnsdorfer Straße/Bollbrüch sind Mehrfamilienhäuser, eine Kindertagesstätte, ein Nahversorger sowie ein Coworking-Space geplant. Dahinter folgt ein Bereich mit Reihenhäusern und Doppelhaushälften. Im hinteren Bereich in Richtung Pohnsdorf sind um die 60 Grundstücke für Einfamilienhäuser vorgesehen. Und die Vermarktung dieser Grundstücke ist bereits gestartet.

„Wir haben schon einige Reservierungen. Die sind zwar noch ganz unverbindlich, aber daraus lässt sich schon ein Trend ermitteln“, weiß Vermarkter Koop, der bislang keine Prognose zum Grundstückspreis abgibt. „Grundlage bildet der Bodenrichtwert, der aktuell in der Lage des Baugebietes bei 400 Euro pro Quadratmeter liegt. Abzuwarten bleibt, wie sich Herstellung der Infrastruktur und Erschließung auf den Richtwert auswirken werden.“

Wie der Bollbrüch-Park eines Tages mal aussehen könnte, können die Interessenten bereits im Internet auf der Webseite www.bollbruech-park.de sehen. „Es werden eigentlich nur noch einige Details an den Visualisierungen verändert“, erklärt Koop.

Auf der Seite können Interessierte auch die Lage der einzelnen Grundstücke für Einfamilienhäuser, die eine Größe zwischen 505 und 1047 Quadratmeter haben, einsehen. Mit einem Klick können Nutzer auch feststellen, welche Grundstücke schon reserviert (gelb) oder frei (grün) sind. Koop: „Irgendwann kommt die Farbe Rot noch dazu – für die verkauften Grundstücke.“

Ostseeküste, Lübeck

und Hamburg in der Nähe

Aus Sicht der Vermarkter erfüllt der Bollbrüch-Park alle Kriterien, um begehrt zu sein. Anliegerstraßen mit Verkehrsberuhigung bieten ideale Bedingungen für Familien und alle, die komfortabel wohnen möchten und dennoch Nähe zur Stadt wünschen. Zudem sind zahlreiche Freiräume und Grünflächen vorgesehen. Punkten kann das Quartier zudem mit seiner Lage, sprich: einer guten ÖPNV- und Autobahn-
Anbindung. Koop: „Die Ostseeküste, Lübeck und auch Hamburg sind schnell zu erreichen.“Sobald der B-Plan Rechtskraft hat, will Investor Bauer mit der Erschließung des großen Areals beginnen. Das könnte bei einem optimalen Verlauf Ende dieses, Anfang kommenden Jahres sein. Für die Fertigstellung des gesamten Quartiers wird ein Zeitrahmen von sechs bis zehn Jahren angenommen. sep
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