Aus Lübeck in die Nachbarstadt: Bad Schwartaus neue Pastorin
Carola Beno tritt Nachfolge von Gesa Paschen in Cleverbrück an.

Carola Beno wird ihren Schwerpunkt in Cleverbrück in der Kirche St. Martin haben.Foto: Sebastian Prey
Bad Schwartau. In der Kirchengemeinde Schwartau ist viel Bewegung. Vor gut einem Jahr sind die drei Kirchengemeinden Bad Schwartau, Rensefeld und Cleverbrück fusioniert. Seitdem sind die rund 8000 Mitglieder gemeinsam in der Evangelisch-
Lutherischen Kirchengemeinde Schwartau vereint. Gottesdienste finden im Wechsel in den verschiedenen Kirchen der Stadt statt, und etliche Aufgaben wurden neu verteilt.Die Zeichen in der Kirchengemeinde stehen nach wie vor auf Neuanfang. Nicht zuletzt, weil es auch personelle Veränderungen gibt. Pastorin Gesa Paschen wechselte unlängst nach mehr als 15 Jahren in Bad Schwartau die Pfarrstelle und ist nun für „Kirche und Tourismus in Ostholstein“ im Evangelischen Zentrum und an der Ostseeküste tätig. Pastorin Carola Beno wurde in der vorigen Woche von Pröpstin Christine Halisch in der Cleverbrücker Kirche St. Martin als
Paschen-Nachfolgerin ins Amt eingeführt.

Bad Schwartau ist

nicht ganz fremd

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, sagt die neue Pastorin. Und die 47-Jährige weiß auch, was sie in Bad Schwartau erwartet. Denn die gebürtige Bremerin hatte in der Vergangenheit schon etliche Berührungspunkte mit der Kirchengemeinde. Carola
Beno ist vielen Menschen in Ostholstein durch ihre Tätigkeit als Pastorin für Vertretungs- und Unterstützungsdienste in den vergangenen drei Jahren bekannt. „In der Zeit war ich auch ab und zu in Bad Schwartau unterwegs“, berichtet Beno.Im April 2022 kam die Pastorin aus dem Kirchenkreis Hamburg-Ost in den Kirchenkreis Ostholstein. Zuvor war sie unter anderem als Referentin von Pröpstin Frauke Eiben im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg tätig. Pastorin Carola Beno hat zudem Pfarrstellen im thüringischen Ammern sowie acht Jahre lang in der Lübecker Laurentius Kirchengemeinde bekleidet. „Die Paul-
Gerhardt-Kirche am anderen Ende der Friedhofsallee liegt ja praktisch in direkter Nachbarschaft zu Cleverbrück“, sagt die neue Pastorin.

„St. Martin strahlt

Geborgenheit aus“

Aufgrund der Nähe zu ihrer ehemaligen Pfarrstelle kennt Carola Beno ihre neue Wirkungsstätte schon ein wenig. „Die Kirche St. Martin gefällt mir gut. Der Bau strahlt Geborgenheit aus. Die Strukturen sind intakt, und die Angebote werden gut frequentiert“, weiß die 47-Jährige, die sich zudem auf die Teamarbeit mit den anderen Pastorinnen und Pastoren freut und darauf, selbst Teil einer Gemeinschaft zu sein.

„Mein Herz schlägt für alles, was mit Menschen zu tun hat, von Kita-Kindern über die Jugend bis hin zur Seniorenarbeit“, beschreibt Pastorin Beno ihre Arbeitsschwerpunkte. Ihre durch und durch positive Einstellung und ihr Credo im Leben finden sich im Römerbrief (8, 28) wieder: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“

„Man kann aus jeder Situation etwas machen – das ist die Botschaft“, erklärt Beno, die von sich selbst sagt, dass sie sehr weltlich unterwegs sei. In ihrer Freizeit geht Carola Beno gerne ins Fitnessstudio oder auf Reisen. Derzeit lebt sie mit ihrem Ehemann noch in Lübeck. Im Sommer plant das Ehepaar, in das Pastorat an der Schmiedekoppel umzuziehen. Ihren ersten Gottesdienst wird Pastorin Beno am Sonntag, 1. März, um 10 Uhr feiern. Im Rahmen des Gottesdienstes werden auch acht Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Rensefeld und Cleverbrück getauft. SEP
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