Der neuer Aldi in Ahrensbök kann kommen Abriss des alten Gebäudes am Bökenbarg in Ahrensbök könnte im Frühling starten – Kein Einkauf während Bauzeit möglich.
Der Aldi-Markt in Ahrensbök, der an Rossmann und Rewe (im Hintergrund) grenzt, soll noch in diesem Jahr abgerissen und neu gebaut werden.Foto: Beke ZillAhrensbök. Der Bebauungsplan ist in Kraft, die Bauleitplanung damit abgeschlossen – aus Sicht der Gemeinde Ahrensbök kann der Bau eines neuen Aldi-Gebäudes am jetzigen Standort an der Straße Bökenbarg starten. „Der Satzungsbeschluss ist getroffen. Es kann nach Vorlage der Baugenehmigung losgelegt werden“, verkündet Ahrensböks Bürgermeister Andreas Zimmermann (parteilos) erfreut.Zwischen den Globus-Werken und dem Lebensmittelmarkt Rewe sowie der Drogerie Rossmann möchte Aldi Nord den Altbestand durch ein neues Gebäude ersetzen. Felix Gödecke, Leiter Immobilienverwaltung und Expansion von Aldi Nord, freut sich, dass der Weg frei ist für einen Neubau. „Der Bauantrag ist eingereicht worden. Sobald die Genehmigung vorliegt, wollen wir dann auch unmittelbar loslegen“, erklärt er. So könnte der Abriss des in die Jahre gekommenen Aldi-Gebäudes schon im Frühjahr passieren. Das Unternehmen bremst jedoch den Aktionismus. Der Bauantrag befinde sich noch im Genehmigungsprozess, betont Aldi-Nord-Sprecher Thiemo Epping. „Daher können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren Angaben zu einem möglichen Baubeginn machen.“ Fest steht aber schon jetzt: Der Neubau in Holzrahmenbauweise mit Flachdach und PV-Anlage wird größer und mehr in Richtung der Parkfläche von Rossmann und Rewe gebaut, sodass alle drei Einkaufsmöglichkeiten am Bökenbarg noch mehr verbunden sind. „Das Sortiment bleibt gleich. Aber die Verkaufsfläche wird größer, und die Gänge werden breiter“, erklärt Gödecke. „Zudem entsteht eine hellere und freundlichere Atmosphäre.“
Während der Abrissarbeiten und der Arbeiten am Neubau sollte eigentlich in einem Aldi-Ausweichquartier der Einkauf weiterhin möglich sein, so wie vor drei Jahren in der Nachbargemeinde: Als 2023 der neue Discounter an der Seestraße in Scharbeutz entstand, wurde für die Aldi-Kundschaft ein riesiges Zelt auf Zeit an der Ostseestraße aufgebaut.
In Ahrensbök habe sich aber keine geeignete Fläche für eine Interimslösung gefunden, sagt Gödecke. Deshalb werde man in der Bauzeit, die er auf etwa sieben Monate schätzt, vom Netz sein, bedauert er.
Wenn der Bau nach Plan läuft, könnte noch 2026 die Fertigstellung gefeiert werden. Der Bürgermeister würde es sehr begrüßen, wenn die Arbeiten ohne große Komplikationen ausgeführt werden können. „Ich freue mich, wenn Ende des Jahres in dem neuen Aldi-Markt eingekauft werden kann“, sagt Andreas Zimmermann. BZ