Mobile Defibrillatoren für die Feuerwehr
Gerätehäuser in Stockelsdorf jetzt alle ausgestattet

Cathleen Teege, Fachkoordinatorin für die AEDs bei der Gemeinde Stockelsdorf, Gemeindewehrführer Lars Schöppich und Max Erdmann von der AED-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Mori freuen sich, dass die mobilen Defibrillatoren jetzt im gesamten Gemeindegebiet im Einsatz sind.Foto: Gemeinde Stockelsdorf
Stockelsdorf. Nachdem der Antrag der Gemeinde auf Förderung zur Beschaffung von Defibrillatoren durch die Bluhme Jebsen Stiftung bewilligt wurde, konnten jetzt noch einmal fünf Defibrillatoren, kurz AED, für die Feuerwehr angeschafft werden, um die notfallmedizinische Ausstattung der Wehren weiter zu verbessern und die schnelle Hilfe bei plötzlichen Herz-Kreislauf-Notfällen sicherzustellen. Während die Feuerwehren in den Dorfschaften bereits mit mobilen Defibrillatoren ausgestattet waren, bestand nun der Wunsch, auch die Feuerwehrhäuser im Kernort der Gemeinde Stockelsdorf entsprechend nachzurüsten. Die Geräte werden an den Standorten der Freiwilligen Feuerwehr Stockelsdorf (Bohnrader Weg 4 A), der Freiwilligen Feuerwehr Mori (Schulweg 1) sowie bei der Jugendfeuerwehr (Bäckergang 6) installiert. Darüber hinaus sollen die Freiwilligen Feuerwehren Curau und Eckhorst, die regelmäßig technische Hilfeleistungen übernehmen, mit Defibrillatoren für ihre Einsatzfahrzeuge ausgestattet werden. Hier kommen baugleiche Geräte zum Einsatz, um eine einheitliche Handhabung sicherzustellen.„Mit der Erweiterung der Defibrillator-Ausstattung stärken wir die Erstversorgung bei medizinischen Notfällen und verbessern zudem auch die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehren nachhaltig“, betont Lars Schöppich, Gemeindewehrführer von Stockelsdorf: „Bei der Bedienung kann man nichts falsch machen. Falsch wäre nur, gar nicht zu helfen. Ich hoffe, wir können den Bürgerinnen und Bürgern die Hemmschwelle nehmen, diese AEDs im Notfall auch wirklich zu benutzen.“

Zum Einsatz kommen moderne, vollautomatische Defibrillatoren des Typs LIFEPAK CR2 AED WIFI, die sich bereits in den Dorfschaften bewährt haben und weiterhin dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Die Geräte analysieren selbstständig den Herzrhythmus und geben – falls erforderlich – den Schock automatisch ab, ohne dass der Anwender eingreifen muss. Eine Herz-Lungen-Wiederbelebung kann dabei ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Zusätzlich verfügen die Defibrillatoren über einen integrierten Kindermodus, WLAN-Funktion zur Fernüberwachung und Updates sowie eine automatische Anpassung der Lautstärke bei lauter Umgebung.

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