Wenn die Tage kürzer werden und das Sofa lockt, trifft viele der Winterblues. Müdigkeit, Antriebslosigkeit und gedrückte Stimmung sind typische Begleiter. Doch es gibt einige Tricks, wie man dem Winterblues entgegenwirken kann.
Weniger Tageslicht kann den
Hormonhaushalt beeinflussenDas sogenannte „Schlafhormon“ Melatonin wird vermehrt ausgeschüttet, während der stimmungsaufhellende Serotoninspiegel sinkt. „Dieser hormonelle Shift kann dazu führen, dass wir uns im Winter häufiger müde, schwerfällig oder niedergeschlagen fühlen“, erklärt Katharina Steinbach, Sportwissenschaftlerin bei der Barmer Krankenkasse. Der Körper fährt sprichwörtlich in einen Energiesparmodus, und das hat dann auch spürbare Folgen für die Psyche. Gerade wenn die Motivation fehlt, kann Sport helfen. Denn körperliche Aktivität regt die Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin an. Schon 20 bis 30 Minuten moderate Bewegung pro Tag können bereits spürbare Effekte haben.
Besonders effektiv ist
Sport an der frischen Luft
Lockeres Joggen, zügiges Gehen oder Radfahren bei Tageslicht verbinden Bewegung mit Lichtaufnahme. „Tageslicht wirkt wie ein zusätzlicher Verstärker auf unsere innere Uhr“, betont Steinbach. „Wer es schafft, Bewegung nach draußen zu verlegen, tut Körper und Psyche also gleich doppelt etwas Gutes.“ Selbst ein kurzer Aufenthalt im Freien in der Mittagspause könne helfen, das Energielevel merklich zu steigern und die Stimmung zu stabilisieren. Grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was Spaß macht. Ob Yoga, Schwimmen, Tanzen, Krafttraining zu Hause oder ein Online-Fitnesskursus –