Um auch bei einem flächen-deckenden Stromausfall handlungsfähig zu bleiben, verfügt die Gemeinde Stockelsdorf zum Beispiel bereits seit Längerem über zwei Satellitentelefone. Diese ermöglichen eine unabhängige und stabile Kommunikation – sowohl innerhalb der gemeindlichen Strukturen als auch mit Einsatzkräften, Hilfsorganisationen und übergeordneten Behörden.
Für den Bedarfsfall können in Stockelsdorf sofort zwei Notfallhilfepunkte, die sogenannten „Leuchttürme“, eingerichtet werden. Diese Leuchttürme dienen der Bevölkerung als zentrale Anlaufstellen bei länger anhaltenden Krisen oder Versorgungsunterbrechungen. Die Standorte sind in der Gerhard-Hilgendorf-Schule Stockelsdorf und der Sporthalle der GrundschuleDie Gemeinde hat in den vergangenen Monaten ihre Vorsorgestrukturen weiter ausgebaut. Neben dem Rathaus und den Feuerwehrstandorten sind auch die Leuchttürme sowie Teile der kritischen Infrastruktur mit Notstromtechnik ausgestattet worden. Damit soll gewährleistet werden, dass wichtige Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge auch im Krisenfall funktionsfähig bleiben.
Seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres hat Philipp Schröder die Koordination des gesamten Krisenmanagements übernommen und ist zentraler Ansprechpartner für alle Fragen der kommunalen Notfallvorsorge. Mit seiner Unterstützung soll die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen weiter professionalisiert und auf zukünftige Herausforderungen optimal vorbereitet werden.
„Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat für uns höchste Priorität. Mit den neuen Strukturen und der personellen Verstärkung sind wir für mögliche Krisensituationen deutlich besser aufgestellt“, erklärt Bürgermeisterin Julia Samtleben. „Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement.“